Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr.

3. Mose 19,18

 

Textfeld:  Die uralte Frage zu diesem uralten Bibelvers hat Jesus mit einem Gleichnis beantwortet. Es ist nicht nur ein Insiderwissen. Sein Gleichnis vom barmherzigen Samariter gehört zum allg. Bildungsgut. Zwischen schon mal gehört und was will er nun schon wieder von mir, dieser Jesus, können Lichtjahre liegen. Was ich von der Nächstenliebe, die Jesus meint, verstanden habe, zeigt sich spätestens (hoffentlich nie) auf der Landstraße im Straßengraben, auf dem Schulhof, im Supermarkt oder bei allen möglichen Revier- und Verteilungskämpfen.

 

Warum haben gerade die, die es wissen müssten, die Priester und Tempeldiener, dem Schwerverletzten unter die Räuber gekommenen nicht geholfen? Nächstenliebe ist nicht an ein Amt gebunden und nicht von Bildungsfernen losgelöst. Wie weit reicht deine Nächstenliebe? Bis zum Gartenzaum, von israelischen Juden zu arabischen Israelis, von Mensch zu Mensch gleicher Sippe, Clique und gleichen Standes?

 

Selbstverliebtheit, auch Narzissmus genannt, ist nicht das, was Moses und Jesus im Blick hatten, als sie sich anschickten, Menschen aus Sklavereien verschiedenster Art zu befreien. Ihre feste Bindung

zu Gott machte sie frei zur bedingungslosen und standesfreien Nächstenliebe. Sie gaben alles was in ihren Kräften stand. Jesus schloss nicht nur die Liebe zu den Fremden, sondern auch die Feindesliebe mit ein. Moses starb und Jesus wurde ermordet. Ging Jesus mit seiner Feindesliebe zu weit? Haben wir es heute mit dem verbreiteten Irrglauben zu tun, wenn Taliban, Hisbollah, Hamas und alle Terroristen und ihre Sympathisanten einfach platt gemacht werden, endlich Frieden auf Erden herrschen wird?

Jesus ging zu den erklärten Feinden und machte sie frei, gesund oder lebendig. Nächstenliebe reicht bis dorthin, wo es wehtut und wo sich auch mein Leben verändern muss – das wird kein Schmusekurs. Aber ein menschenwürdiges erfülltes Leben kann es nur geben, wenn es alle erhalten und erreichen können. So sehe ich Gottes Willen.

Reinhard


 

Aufruf zur 50. Aktion „Brot für die Welt“

Es ist genug für alle da

Heute wie vor fünfzig Jahren gilt: „Menschen hungern nach Brot!“ Aber für Millionen von Menschen ist das Brot heute auf neue Weise unerschwinglich geworden. Die Preisschraube dreht sich. Kleinbauern  müssen unter  dem   Konkurrenzdruck der Agroindustrie aufgeben. In  Indien  haben sich tausende Kleinbauern aus

Verzweiflung über ihre Misere umgebracht Nach wie vor sterben jährlich Millionen  von  Menschen  an  den  Folgen  des Nahrungsmangels. Insbesondere Kinder sind davon betroffen. Auch heute gilt, was vor fünfzig Jahren gesagt wurde: „Wer darüber hinwegzusehen versucht, versündigt sich.“

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Er lebt auch vom Vertrauen auf den, der allen den Tisch deckt. Wir dürfen in der Gewissheit leben: Es ist genug für alle da! Wir dürfen die Sorge um unsere Nahrung Gott anvertrauen und ihn um das tägliche Brot bitten. Aber er legt die Sorge dafür, dass alle zu essen haben, in unsere Hände. Denn mit unseren Händen brechen wir das Brot und teilen, bis alle satt werden. Weizen, Mais, Reis, Sorgum sind zu allererst Lebensmittel für Milliarden Menschen. Dazu reift das Korn auf seinem Halm und nicht für unseren Tank, nicht als Spekulationsobjekt oder Patent  im Besitz globaler Unternehmen. Es kann und soll für alle reichen, nicht bloß den Gaumen einzelner kitzeln und wenigen die Taschen füllen.

Lasst uns über dem Brot wieder das Dankgebet sprechen wie Jesus bei der Speisung der Viertausend und uns daran erinnern, dass es zum Teilen da ist! Lasst uns den Geist des geteilten Brotes in diesen Zeiten neu beleben! Es ist genug für alle da – das gilt auch in Zeiten hoher Nahrungsmittelpreise und dramatischer Hungeraufstände. Die derzeitige Produktion an Nahrungsmitteln könnte fast doppelt so viel Menschen ernähren, als derzeit auf der Welt leben.

Wir sehen das auch an den riesigen Mengen von Lebensmitteln, die allein in unserem Land täglich weg geworfen werden. Kein Mensch müsste hungern. Das erfordert keine unmenschlichen Anstrengungen, sondern einen fairen Zugang zu Boden, Saatgut und Wasser, eine gerechte Gestaltung der Preise, einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Es erfordert unsere Großzügigkeit   und Barmherzigkeit.

Das zeigt uns auch der Blick zurück: Es war genug für uns da, als andere mit uns teilten. Wir dürfen dankbar sein für den Wohlstand, der mit Gottes Hilfe und aus ausländischen Hilfslieferungen auf den Trümmern des hungernden Nachkriegsdeutschlands wuchs. Das hat uns zum Teilen, zur Hilfe für andere befähigt. Die evangelischen Kirchen in Deutschland rufen deshalb seit fünfzig Jahren unter dem Namen „Brot für die Welt“ zum Teilen auf. Wir sind dankbar für fünfzig Jahre christlicher Barmherzigkeit, für fünfzig Jahre des Eintretens für Gerechtigkeit. 1,82 Milliarden an Spenden, die seit 1959 gesammelt wurden, haben Millionen Menschen in aller Welt ermöglicht, zu sagen: „Jetzt ist auch für mein Dorf, für meine Familie, für mich genug da!“

Auch in Zukunft wird das gelingen, wenn wir die alte Tugend der Genüge wieder entdecken. Verzichtet auf die Erfüllung des einen oder anderen

Wunsches auf dem Gabentisch! Lasst euch von den übervollen Lebensmittelregalen nicht Bedürfnisse einreden, die nicht eure eigenen sind!

Besinnt euch auf das „Genug“ und tragt dazu bei, dass andere genug haben!

1.200 Projekte von „Brot für die Welt“ sind für die kommenden Jahre vorbereitet. Mit Ihrer Unterstützung können Menschen durch diese Projekte die beglückende Erfahrung machen, dass für sie genug da ist.


 


M a h n w a c h e

Schluss mit dem Krieg gegen Gaza!

Einen gerechten Frieden im Nahen Osten!

 

Am 17. Januar 09 demonstrierte das Friedensnetz Frankfurt (Oder) auf dem Brunnenplatz mit einer Mahnwache gegen das Morden im Gazastreifen. Das Friedensnetz wendete sich mit Forderungen an die Öffentlichkeit:

Gaza-Mahnwache 17

Wir fordern im Einklang mit der jüngsten Resolution 1860 (2009) des UN-Sicherheitsrats vom 8. Januar:

·        Sofortiger Stopp der Luftangriffe auf den Gazastreifen.

·        Beendigung der Bodenoffensive und vollständiger Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen.

·        Aufgabe der Blockade des Gazastreifens für einen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe.

·        Beendigung jeglicher Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und aller Akte des Terrorismus.

·        Unterbindung illegaler Waffentransporte in den Gazastreifen – Stopp aller legalen Waffenlieferungen nach Israel

·        Einsetzung einer unabhängigen internationalen Kommission zur

·        Untersuchung mutmaßlicher Kriegsverbrechen.

·        Beendigung der israelischen Besatzung.

 

Diese Forderungen werden durch die Friedensbewegung und viele Menschen jüdischen Glaubens unterstützt, z.B. von „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.“. Sie fordern ein klares NEIN zu dem Morden der israelischen Armee:

„Nach einer 18 Monate währenden Blockade, nach systematischer und umfassender Bombardierung eines unentrinnbar umschlossenen Landstreifens, der mit 1,5 Millionen Menschen der dichtest besiedelte Raum der Welt ist, nach einem Blutbad, das über 1500 Menschen in den Tod gerissen, Tausende schwer verletzt und die gesamte Bevölkerung von Gaza traumatisiert hat, nach den unsäglichen Zerstörungen, die seit dem  27. 12. 2008 die Weltöffentlichkeit täglich entsetzen, gibt es immer noch Stimmen, die diese Maßnahmen Israels als gerechtfertigt, human und notwendig bezeichnen.

Wir sind über diese Unmenschlichkeit erschüttert. Dass das europäische Judentum Opfer eines von Deutschland verübten großen Unrechts wurde, gibt dies nun dem jüdischen Staat das Recht, anderen Unrecht zu tun? Glauben deutsche Politiker wirklich, es sei eine Wiedergutmachung der Ermordung unserer jüdischen Verwandtschaft, dass nun Israel haltlos und bindungslos alles machen darf, was ihm so gerade einfällt?

Wir appellieren an die deutsche Regierung darauf hinzuwirken, dass die EU-Kommission dem Morden in Gaza ein Ende setzt. Der Schlüssel zu einem Ende des Bombardements von Gaza aber auch der erdrückenden Blockade, liegt bei der EU.

Es gibt keine Alternative zu Verhandlungen mit Hamas, denn es ist die gewählte Vertretung der Palästinenser. Hamas benutzt terroristische Methoden, aber das tut die gewählte Vertretung Israels auch, und zwar hundertfach effektiver.

 

Israel kann durch Abschreckung nur einen Pyrrhusfrieden erzielen. Durch Verhandlungen über eine gerechte Lösung für die Palästinenser, ein Ende der Besiedlung der West Bank und der Blockade Gazas hätte Israel schon längst maximalen Schutz für die eigene Bevölkerung herstellen können: Einen dauerhaften Frieden. Dahin muss die internationale Gemeinschaft Israel bringen.“

 



                                                 Reinhard

 


 

 


Erinnern für die Zukunft

 

Die Evangelische Jugend leistet Erinnerungsarbeit und wird unterstützt vom Lokalen Aktionsplan „Vielfalt tut gut“

 

 

 

Gedenkveranstaltung zum Internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

am 27. 01.09 im Kleistforum

 

 

 

Die Jagd, die Verschleppung, die Ausbeutung – all das geschah mit System. Mindestens zweieinhalb Tausend deutsche Unternehmen profitierten davon. Zwangsarbeit galt den Faschisten als probates Mittel, die Kriegslasten auf Kosten der überfallenen Völker auszugleichen. 12 bis 14 Millionen Menschen, in 20.000 Lager gepfercht. In Frankfurt, so erinnerte Gerhard Hoffmann vom Bund der Antifaschisten zur Holocaust-Gedenkveranstaltung im Kleist Forum, befand sich nicht nur die Reichsbahndirektion Ost. Hier kamen die Züge an aus Osteuropa. Und manche endeten hier. „Wer sich an den Zwangsarbeitern bereichern konnte, tat es. Zuwendung war die Ausnahme“, erinnerte Hoffmann vor den 85 Teilnehmern der Veranstaltung.

 

Int

Wie das geschah, davon erzählen Briefe der heute über 80-jährigen Überlebenden. Im Rahmen des Projekts „Erinnern für die Zukunft“ gelang es einem kleinen Arbeitskreis um Matthias Dörr, Burkhard Koller, Gerd Hoffmann und Reinhard Schülzke  wenigstens einige Frauen ausfindig zu machen. Das Theater Spätlese und die Theatergruppe der Evangelischen Jugend präsentierten Auszüge dieser Erinnerung in einer Szenischen Lesung die von Musikern des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt begleitet wurde.

Die Erinnerungsarbeit soll weitergehen. Die Orte, an denen die Verbrechen geschahen, sollen würdig gestaltet und ins öffentliche Bewusstsein zurückgeführt werden, wünschte sich Hofmann.

 

 

 

Int

 

 

 

 

 

Stadtverordnetenvorsteher Peter Fritsch erinnerte daran, das 1988 der Gedenkstein am Ort der zerstörten Synagoge enthüllt wurde, dass eine Reihe von Stolpersteinen vor den früheren Wohnhäusern von Naziopfern „an Mitbürger unserer Stadt erinnern, die von anderen Mitbürgern unserer Stadt verfolgt, gejagt und schließlich ermordet wurden“. Gegen eine Wiederholung der Geschichte helfe nur eine stabile Demokratie.      

                                             Henry-Martin

 

 

 


 


 

 
Textfeld: Weltgebetstag der Frauen
 

 

 

 

 

 

 


Am ersten Freitag im März findet alljährlich der Weltgebetstag der Frauen statt. Christliche Frauen in über 170 Ländern feiern den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die Liturgie für den Gottesdienst wird immer von Frauen aus einem Land für die ganze Welt verfasst.

 
Der diesjährige Welt-

gebetstag der Frauen,

der am 6. März 2009

stattfindet, führt uns

nach Papua-Neuguinea.

Papua-Neuguinea liegt

nördlich von Australien

und ist der zweitgrößte

Inselstaat der Welt. Zum Thema „Viele sind wir, doch eins in Christus“ bekommen wir Einblick in das Leben und die Lebensbedingungen der Frauen in Papua-Neuguinea.

 

Die Insel, auf der mehr als 800 Sprachen gesprochen werden

und viele unterschiedliche

Kulturen leben, leidet unter den zunehmenden sozialen Unterschieden, die es den Menschen aus den verschiedenen Landesteilen schwer machen,

einander näher zu kommen.

Somit trägt das diesjährige Thema eine wichtige Botschaft für die Frauen aus Papua-Neuguinea in sich.

Wir möchten euch einladen, am 06. März um 19:00 Uhr den Gottesdienst zum

Weltgebetstag der Frauen im

 

Kolbehaus der katholischen Gemeinde zu besuchen und mehr über das Land und das Leben in Papua-Neuguinea

zu erfahren.

 

 

 

 

7 Wochen ohne

 

Textfeld: Unter dem Motto „Sich entscheiden“ lädt die evangelische Kirche zu 7 Wochen ohne Zaudern ein. Oftmals fällt es uns schwer, Entscheidungen zu treffen, wir zögern, wollen uns nicht festlegen, weil wir fürchten, etwas zu verpassen. 
Doch wir können uns frei machen, von dem Ballast der vor uns hergeschobenen Entscheidungen. Ja und Nein sagen, den nächsten Schritt machen, denn das öffnet uns neue Horizonte, weitet unseren Blick und lässt uns Vertrauen in Gottes Kraft gewinnen. 
Lasst uns die Fastenzeit 
nutzen, längst fällige 
Entscheidungen zu 
treffen, uns zu bekennen
 und auch mal 
festzulegen, anstatt wie 
ein Fähnchen im Winde 
zu stehen. 

Textfeld: „7 Wochen ohne“ – so nennt sich die Fastenaktion der evangelischen Kirche 2009, die diesmal unter dem Motto „Sich entscheiden“ steht. Dabei geht es nicht nur darum, in den 40 Tagen vor Ostern für ein paar Wochen dem Konsum abzuschwören, keine Süßigkeiten zu essen oder auf Computerspielen zu verzichten. Die Fastenaktion möchte mehr als nur zum Verzicht auffordern, denn in der christlichen Tradition bedeutet die Fastenzeit vor allem auch eine Zeit der Besinnung. Die Fastenaktion „7 Wochen ohne“ möchte dazu einladen, sich in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag Zeit zu nehmen, das gewohnte Leben einmal aus dem Takt zu bringen und dadurch etwas in Bewegung zu setzen; 
Zeit, sich selbst neu zu erleben – und auch Gott.

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Textfeld: 14. Großes Volleyballturnier in Briesen 

 


Aus dem ganzen Kirchenkreis waren sie gekommen, um am 14. großen Volleyballturnier am Samstag, dem 22.11.2008 dabei zu sein und vollen Einsatz zu zeigen.

Rund 80 Jugendliche und Junggebliebene tummelten sich in der Turnhalle in Briesen, als um 10:15 Uhr, nach einer kurzen Andacht, die Regeln erläutert und die Gruppenkombinationen ausgelost wurden. Es gingen dieses Mal 11 Mannschaften an den Start, um sich im sportlich fairen Spiel zu messen.

Viele Sportbegeisterte aus den vergangenen Jahren waren wieder mit dabei, aber auch neue Mitspieler mischten das Turnier auf den zwei Feldern auf.

 

 

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Es gab bei diesem Turnier einige Änderungen im Spielablauf. Da sich nur zwei Mannschaften im Vorfeld für Liga A (Mannschaften, die mehrmals schon zusammen gespielt oder trainiert haben) anmeldeten, musste die Einteilung in Liga A und B entfallen. So wurde zwar trotzdem in zwei Gruppen gespielt, diese wurden aber per Los eingeteilt.

Auch spielten wir in diesem Jahr nicht auf Zeit, sondern die einzelnen Spiele wurden in 2 Sätzen bis 12 Punkten entschieden.

Zwischen den einzelnen Spielen stand den sportlichen Teilnehmern das Imbiss-Café zur Verfügung, in dem es faire Produkte zu kleinen Preisen und andere Leckereien zur Stärkung gab.

Als nach ca. vier aufregenden Stunden die Vorrundenspiele in den einzelnen Gruppen beendet waren, konnten die Plätze für die Gesamtwertung ausgespielt werden. Hier wurde es für alle besonders spannend, da sich in den Platzierungsspielen ähnlich starke Gegner auf den Feldern gegenüberstanden.

 

Leider stellten wir fest, dass sich eine Mannschaft schon nach den Vorrundenspielen unbemerkt davongemacht hatte und so mussten wir diese Mannschaften auf den letzten Platz eintragen.

Im Rahmen der folgenden Siegerehrung mit Siegerurkunden und Pokalen konnten wir allen teilgenommenen Mannschaften zu einem großartig erspielten Platz beim 14. großen Volleyballturnier in Briesen gratulieren:

 

 

 

1. Black Panthers Pilgram

2. Red Cocks aus Frankfurt/Oder

3. Briesen

4. Ghostbusters aus Frankfurt/Oder

5. Globetrotter aus Eisenhüttenst.

6. Gummibärchen aus Eisenhüttenst

7. Egal (Rowy) aus Frankfurt/Oder

8. Partyblocker aus Frankfurt/Oder

9. Ü20 aus Eisenhüttenstadt

10. Jumping Elks aus Lindenberg

11. Ja, die Sonnenkinder aus Ffo.

 

 

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Wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme am 14. großen Volleyballturnier und hoffen, dass ihr auch in diesem Jahr wieder mit dabei seid. Für das nächste Turnier wird es dann allerdings wieder zwei Ligen geben, damit der Spaßfaktor bei dem Turnier nicht verloren geht.

 

Den Termin also schon mal vormerken:

 

21.11.2009, 10:00 Uhr in Briesen!!

 

Birgit

 

 


Textfeld: Die Taufe – „Ja“ zu Jesus Christus

 

 

 

 

TaufkerzeDie meisten von euch sind bereits getauft. In der Regel haben Eure Eltern und Paten damals stellvertretend für euch „Ja“ zu Jesus Christus und seiner Gemeinde gesagt, weil ihr noch zu klein wart.

Mit der Konfirmation hattet ihr dann die Möglichkeit, dieses „Ja“ zu erneuern und von euch aus zu bekräftigen.

Was aber bedeutet es, getauft zu werden? Was wird dadurch anders im Leben eines Menschen?

Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament des Glaubens und des Vertrauens. Die Taufe wird seit den Zeiten des Neuen Testaments als Eintritt in die Gemeinschaft der Christen verstanden. Es ist ein Zeichen der Zuwendung Gottes über die Grenzen von Konfessionen hinweg. Denn Jesus selbst hat seinen Jüngern den Auftrag zur Taufe erteilt. Deshalb wird in fast jedem Taufgottesdienst das Taufgebot Jesu verlesen: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Gehet nun hin und machet alle Völker zu Jüngern: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28, 18-20)

 

 

Ursprünglich war die Taufe eine „Tauche“. Jesus selbst ließ sich von Johannes dem Täufer durch Untertauchen im Jordan taufen. Bis heute haben die orthodoxen Kirchen Osteuropas und die Baptisten diesen Brauch des Untertauchens erhalten.

Ein zentrales Symbol der Taufe ist das Wasser. Vieles, was wir über das Wasser sagen, trifft auch auf das Sakrament der Taufe zu. Mit der Taufe eines Menschen vergibt Gott ihm alle Schuld, er reinigt ihn und macht ihn lebendig. Wasser kann aber auch gefährlich sein und Leben zerstören. Mit dem Eintauchen in das Wasser, wie es noch bei den Baptisten und orthodoxen Christen praktiziert wird, steht die Taufe auch für den Tod und die Auferstehung Jesus Christus.

 

Auch der Konfirmandentag im Januar stand unter dem Thema „Taufe“. An diesem Tag haben wir uns ausführlich mit dem Thema Taufe beschäftigt. In verschiedenen Stationen haben wir uns gemeinsam mit der Symbolik und Bedeutung der Taufe für uns und unser Leben auseinander gesetzt.

Einige der Konfirmanden sind noch nicht getauft und werden sich noch vor ihrer Konfirmation im Mai taufen lassen. Deshalb auch an euch alle die Einladung, zum Taufgottesdienst am 15. Februar 2009 um 17:00 Uhr nach St. Georg zu kommen und dort zu erleben, wie junge Menschen das Sakrament der Taufe erhalten.

 

 

Birgit

 

Witz