Andacht

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Psalm 139,5 (L)

Leben heißt sehen, hören, riechen, schmecken, tasten, die Sonne auf der Haut, die Luft in den Lungen spüren, gehen und rennen. Eine Welt erfahren mit offenen Sinnen, Menschen in die Augen sehen – Kindern, Eltern, Enkeln, Geliebten und Fremden. Und was ist mit uns? Leben wir wirklich? Sind wir fähig zu hören und zu sehen? Oder …? Können wir die Sprache des Lebens begreifen und verstehen? Hören wir, was das Sonnenlicht, der Regen, die Bäume, die Sterne uns sagen wollen? Hören wir, was der Säugling uns sagen will? Hören wir, was uns der Bettler sagen will? Hören wir, was uns die Propheten sagen wollen?
Das Paradox sehe ich darin, umso tauber und stummer unsere Welt wird, desto lauter wird sie. Und wir lassen uns immer weniger Zeit, um abendliche Gespräche mit unseren Verwandten, Freunden und Nachbarn zu führen, wir setzen uns an Fernseher oder Computer und verbringen die kostbare Zeit an den Geräten. Wir schauen uns die glitzernden Shows an oder hören das Gerede von den Politikern, die jedem nach dem Mund reden. Wir hören uns das Geschwätz an, wo wir nur ein Schatten sind.
Vor 465 Jahren (1538) predigte Martin Luther folgenden Text: „Die ganze Welt ist voller Sprache“. „Mein Gott, wir sind nicht würdig, einen Vogel singen und eine Sau grunzen zu hören“. Ob wir, die Menschen von heute, jetzt mehr von der Sprache des Lebens verstehen?
Gott spricht in jedem Augenblick zu uns, wie es auch in dem Monatsspruch steht: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir“. Alles um uns herum ist die Sprache Gottes – Bäume, Graß, die freie Luft, Licht und die Dunkelheit. Gott klopft an unsere Augen, er rührt unsere Sinne. Gott spricht zu uns mit Worten, die wir sehen können. Gott bemüht sich um uns und zeigt uns die Fülle des Lebens. Gebet: Gott, öffne unser Ohr,
damit wir hören und verstehen,
was du uns heute sagen willst.
Gib uns gläubiges Herz,
damit unser Beten dir gefällt und unser Leben vor dir bestehen kann. Olga

 
 

Abschied

Siehe, Kinder sind
eine Gabe des Herrn
und Liebesfrucht
ist ein Geschenk.
Psalm 127, 3



Leiht mir, liebe Mitstreiter der Evangelischen Jugendarbeit und alle, die mich kennen, zum letzten Male euer geneigtes Ohr.

Ich möchte mich von der Arbeitstelle für evangelische Jugendarbeit verabschieden und mich bei allen für die vielen Stunden, Tage, Abende, die wir miteinander während der Arbeit verbracht haben, bedanken.

Leider muss ich die Stelle, die ich im September 2007 aufgenommen habe, aufgeben. Der Grund dafür ist kein launischer Einfall, sondern eine neue Lebensaufgabe, die auf mich wartet. Ich will mit euch meine Freude teilen – mein Kinderwunsch ist in Erfühlung gegangen und darüber bin ich sehr glücklich!
Dieses tolle Ereignis schreibe ich der Gotteshand zu und bin überzeugt, dass alles mit dem Gottessegen erfolgte. Ich bitte um Verständnis für meine Entscheidung – der Arbeitsweg von Cottbus nach Frankfurt würde mir schwer fallen und nur noch „halbherzig“ da zu sein, ist unfair. Ich drücke die Daumen, dass diese Stelle möglichst schnell mit einer engagierten, einfallsreichen und motivierten Mitarbeiterin besetzt werden kann und die Jugendarbeit dadurch nur noch gewinnen wird.

Ich bin glücklich und erstaunt über die vielen intelligenten, offenen und begabten Menschen (hiermit meine ich auch die Jugend), die ich hier in der schönen Stadt Frankfurt an der Oder kennen gelernt habe. In dem Falle ist es auch kein Abschied, weil ich euch alle in meinen Erinnerungen behalten werde und in meinem Herzen werdet ihr immer einen „warmen Platz“ haben. Ich wünsche mir, dass auch ich eine Spur in euren Herzen hinterlasse und nicht nur ein Hauch für euch gewesen war. An der Stelle möchte ich noch ein besonderes Dankeschön an Reinhard Schülzke für die nette Zusammenarbeit, für seine Geduld und für sein Vertrauen mir gegenüber richten. In der Zeit habe ich eine Menge erlebt und auch vieles gelernt, obwohl sicher ist, dass ich noch viel mehr leisten könnte, weil dieser Arbeitbereich so viele Möglichkeiten bietet, aber dafür fehlt mir jetzt die Zeit. Ich bin noch bis Ende Mai ansprechbar und später können wir immer noch in Verbindung per E-Mail bleiben: olga_staforkina@yahoo.de.

Zum Schluss wünsche ich euch einige schöne und sonnige Frühlingstage. Weil der Frühling einen neuen Anfang darstellt möchte ich sagen: „Ich wünsche euch in diesem Frühling alles Gute dieser Welt.“

Mit einem herzlichen Gruß

Olga





 
 

Herzlichen Glückwunsch zur Konfirmation

Eine etwas andere Bildbetrachtung
Da sind sie nun – die Neu-Kon- firmierten, in- und auswendig gut geformt, mit oder ohne Hut und Strauß. Der MOZ-Fotograf weiß schon, wie er das Völkchen hinstellen muss, damit das öffentliche Interesse geweckt wird. Ein Vergleich mit der zahlenmäßig üppigeren Jugendweihe ist hier unzulässig. Jungen Menschen ist es noch nicht so wichtig, wo sie stehen. Hauptsache sie stehen – aufrecht, mit dem fröhlichen und hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Wie wird das Fest mit den lieben und buckligen Verwandten laufen? Was gibt es zu essen und trinken und was und wie viel bekomme ich geschenkt? Nein, das verraten die überwiegend fröhlichen Gesichter nicht. Sie zeugen eher von der Ahnung, gewachsen zu sein auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Eine nächste Stufe ist geschafft und nun lasst uns endlich in Ruhe – wir wollen feiern und das Leben genießen.
Die Bilder erwecken so nebenbei den Eindruck, es geht nicht ohne die Erwachsenen, mal im Vorder- mal im Hintergrund stehend, je nach Position, Nähe und Distanz. Heißt das, wir brauchen und beobachten euch, bleibt dran, verliert euch nicht im Gestrüpp der Selbstsucht, Maßlosigkeit und Angst?
Was können wir die Erwachsenen bieten, damit die (junge) Gemeinde Jesu Christi sich über Traditionspflege hinaus für Gott und Welt interessiert und engagiert?
Wenn wir Erwachsenen ihnen vorleben könnten, welche lebensbejahende und tröstende Kraft der christliche Glaube ist, dann brauchen wir uns keine Sorgen um die Zukunft der Jugendlichen zu machen. Mehr stünde nicht in unserer Macht. Geben wir unser Mögliches. Ansonsten vertrauen wir auf die Jugendlichen, die ihren Weg mit Gottes Hilfe gehen werden. So oder so.
Reinhard

 
 

Hinter der Mauer

Eine unbequeme Wahrheit –
Hinter der Mauer
Der junge Staat Israel ist 60 Jahre

In der Bibel steht, dass Gott dem jüdischen Volk ein kleines Land unter allen Ländern bestimmt hat. Es sei ein „Gottesauftrag“, dass dieses Land und das jüdische Volk zusammengehören. Aus jüdischer religiöser Sicht sei der „Zusammenhang“ zwischen Volk Israel und dem Land zwar „konstitutiv“, aber „die konkrete Gestalt des Staates“ sei durch die „komplexen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts bedingt“.
Über diese und andere Einsichten möchte ich von einem bis 2007 in Israel lebendem Professor für Politikwissenschaft an der Universität Haifa und Leiter des Instituts für Konfliktforschung, Ilan Pappe, aus seinem Vortrag einige Ausschnitte darbieten.
An dieser Stelle möchte ich aus- drücklich anführen, dass jeder sein eigenes Bild von der Welt sich schaffen soll. Aber zur Wahrheitsfindung gehört auch die “zweite Seite“ bzw. die anderen Sichten sich anhören, wenn es auch fürchterlich und unbequem ist. „Warum haben Menschen zwei Augen, wenn sie nur mit einem hinsehen? Warum haben sie zwei Ohren, wenn sie nur mit einem  hinhören?...“ Die Gleichgültigkeit tötet die Seele und ich wollte nie ein gleichgültiger Mensch sein. Will ich auch jetzt nicht! Olga

Ausschnitte aus dem Vortrag auf der Konferenz in Granada (Span.) am 26.10.2006:
„..Wie viele von Ihnen wahrscheinlich wissen, war Palästina von 1918 bis 1948 unter Britischer Herrschaft, dann wurde das palästinensische Problem den Vereinten Nationen übergeben und nachher wurde der israelische Staat gegründet.
...Sie können verstehen, besonders im Licht der Ereignisse in Europa, im zweiten Weltkrieg, dass so viele Juden das Gefühl hatten, nicht weiter in Europa leben zu können, und sich nach einem sicheren Platz umsehen müssten.
...Das Problem war, dass der Platz, den sich die Juden für einen sicheren Hafen ausgesucht haben, bereits von einem anderen Volk besetzt war.
…Als die Briten im November 1947 beschlossen hatten, Palästina zu verlassen, schlugen die Vereinten Nationen vor, das die beste Lösung für den Konflikt in Palästina die Teilung sei, Palästina in zwei Staaten zu teilen: Die Hälfte für die Juden und die Hälfte für die Palästinenser, fifty-fifty mehr oder weniger. Das lehnten die Palästinenser zu der Zeit ab, weil sie das als ihr Heimatland empfanden, und sie wollten es nicht mit einer Gruppe von Siedlern teilen... (Bevölkerungsanteil der Palästinenser 80 – 90 %)
...In dem Gebiet des heutigen Israel (ohne Westjordanland), wohnten ca. 1 Mio. Palästinenser! Die Israelis begannen ihre Vertreibung im März 1948... Und es bedurfte eines halben Jahres und da hatten sie annähernd 800000 Menschen vertrieben... In dieser Zeit haben sie 531 Dörfer und 11 Stadtteile zerstört… Und wie es immer geschieht bei ethnischen Säuberungsaktionen, wenn die Menschen Wiederstand leisten, wenn die Menschen, die vertrieben werden sollen, sich wehren, dann geschehen Massaker.
...Es ist überraschend, denn in der heutigen internationalen und legalen Welt, das was die Israelis 1948 verbrochen haben, hat eine klare Definition der ethnischen Säuberung.
Und wenn Sie sich an die Regierung wenden, in der Webseite der amerikanischen Regierung, im Internet, dann können Sie sehen, dass sie eine ganz bestimmte Definition ethnischer Säuberung haben. ...Und sie sagen, dass jeder, der mit so einem Verbrechen zu tun hatte, vor Gericht kommen muss. ...Noch interessanter ist die Tatsache, dass der beauftragte amerikanische Regierungsberater wissen ließ, dass die einzige Lösung, im Fall ethnischer Säuberung, die Rückkehr der Menschen in ihre Häuser ist. Und wie sie wissen, haben die Vereinten Nationen diese Lösung auch für Palästina angenommen. Im Dezember 1948 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution 194 angenommen, die die bedingungslose Rückkehr in die Dörfer, in die Städte aller Vertriebenen aus Palästina, vorsieht. ..Israel nahm diese Resolution nie an …Niemand daran dachte, von den Vereinten Nationen oder der globalen Gemeinschaft zu verlangen, Druck auf Israel auszuüben, damit Israel an dieser Resolution festhält.
...Wenn die Juden einen sicheren Platz, … eine nationale Heimat haben wollen, wie die andere Nationen in der Welt, habe ich kein Problem mit dem, ich denke, dass das zwei edle Ideen sind: die Juden sollten sicher sein, und sie sind berechtigt eine eigene Heimat zu haben. Aber ...diese Ideologie ist ein Verbrechen gegen die Menschheit.
...Im Jahr 1967, als Israel das Westjordanland und den Gazastreifen besetzte, kam es zu einer weiteren groß angelegten ethnischen Säuberung. Der Krieg von 1967 war sehr kurz, er dauerte nur 6 Tage. ...Sie vertrieben „nur“ noch 300.000 Menschen... Seit 1967 kontrolliert Israel 100% von Palästina.
...Heute haben wir 3 Regionen, wo die Israelis wirklich aktiv die ethnische Säuberung durchführen.
Stiller Transfer
Die eine ist die Region von Großjerusalem. Das ist eine sehr große Region in dem Hunderttausende Palästinenser wohnen... Wenn sie als palästinensischer Bürger... kein Einparkticket bezahlen, oder die städtischen Gebühren zu spät bezahlen, oder Sie haben das Land verlassen, ohne das Formular der Ausreise genau ausgefüllt zu haben, wird Ihnen das Wohnen in Großjerusalem verboten. ...das nennt man in Israel den Stillen Transfer.
Die Apartheid Mauer
...Die Grenze zwischen dem Westjordanland und Israel ist 300 km lang. Die Mauer, die Israelis in diesem Jahr (2006) fertig gebaut haben werden, wird 600 km lang sein. Das doppelte. Warum? ...sie wollen auch Einkreisung jeder Stadt und jedes großen Dorfes durch eine große Mauer erschaffen. 8 Meter hoch!
... alle Städte und Dörfer sind von einer solchen Mauer eingekreist, mit einer einzigen Öffnung und die israelische Armee hat den Schlüssel zu dieser Öffnung.
Die Beduinen
Die dritte ethnische Säuberung geht innerhalb Israel vor sich, im Süden von Israel, wo die Israelis über eine besondere palästinensische Gemeinschaft unglücklich sind, die hier wohnt, die Beduinen, die ein Nomadenleben führen. Und die Israelis drücken sie langsam aus ihren Dörfern und Feldern hinaus. Sie besprühen ihre Felder mit Gift und sie zerstören die Dörfer und verjagen sie in Gebiete, wo sie die größten Schwierigkeiten zum Überleben haben.
....Im Gazastreifen bombardieren die Israelis unentwegt aus der Luft, aus dem Meer und am Boden.1,5 Mio. Menschen, die in einem riesigen Gefängnis unter freien Himmel leben, können nicht hinaus. Keiner kann hinein und die Bomben fallen auf sie, das ist..., und ich zaubere bei diesem Wort, Genozid. Denn, Genozid ist normalerweise etwas, dass mit einem Mal ein Massentöten geschieht.
...Keine englische, keine französische Zeitung berichtet diese Tatsache, und jeder behandelt Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten.“


Ilan Pappe, Sohn deutscher Juden, die aus dem Nazireich geflüchtet waren, studierte in Jerusalem und promovierte in Oxford. Lit: „Die ethnische Säuberung Palästinas“, soeben beim Verlag Zweitausendeins erschienen.
(Anmerkung der MB-Redaktion: Wir glauben, dass die historische Wahrheit - auch wenn sie noch so schmerzlich ist - und Wiedergutmachung (Rückgabe der besetzten Gebiete „Land für Frieden“) beiden Völkern die Chance eines dauerhaften Friedens eröffnet. Vergebung ist nötig, und möglich - aber nicht ohne Aufarbeitung u. gegenseitige Anerkennung)

 
 

Evangelische Jugendwoche

Unsere Evangelische
Jugendwoche 2008
in Frankfurt (Oder) fand dieses Jahr im April statt. Das vom Kreisjugendkonvent erwählte Motto für dieses Jahr war „Lebst du schon“, hergeleitet von der diesjährigen Jahreslosung: „Ich lebe und ihr sollt auch leben“. Nein, das ist auf keinem Fall eine abgeguckte IKEA-Werbung. In unserem Motto steckt etwas ganz anderes drin, nämlich Hoffnung, Freudengefühl und Vertrauen in das Leben. Hierzu ein Gedicht aus dem „Bibel AnDenken 2008“:

Ich höre, dass man damit leben kann:
Mit Schlaf und Arbeit, Spaß und gutem
Essen.
Habt ihr dabei nicht einiges vergessen?
Und überhaupt, was soll es heißen: man?

Man lebt und mehr fällt euch nicht ein
Als Geld verdienen und ein Auto fahren
Und Steuern zahlen und für´n Urlaub sparen
Und abends Fernsehen oder Sportverein?

Und das soll alles dann gewesen sein
Für uns, und sonst soll es nichts geben?
In mir ist Sehnsucht, mehr möchte ich
erleben
Und Träume haben und unsterblich sein!

Bei der Jugendwoche war für jeden Abend ein interessantes Programm zusammengestellt worden. Begonnen hat alles am Montagabend mit einem Jugendgottesdienst, den Katharina und die Konfirmanden gestalteten. Entscheidungssituationen als Power-Points, auf den drei Rüstzeiten produziert, zeugten vom Können der Konfis. Die ausgesprochen interessanten und tiefsinnigen Texte wurden von der erstmals spielenden Konfi-Band unter Reinhards Leitung begleitet.
Am Dienstag durften wir von der JG-Theatergruppe die Uraufführung ihres neuen Stückes „traumhaft leben“ bewundern. Die märchenhafte Umrahmung (Zeitkatze, Rotkäppchensekt trinkendes Rotkäppchen und Nussknacker) verbanden einzelne traumhafte bis traumatische Einflüsse auf uns Menschen. Als Suchende können z.B fehlende (Berufs)-Perspektiven, das Blaue-vom-Himmel-versprechende, Extreme, Drogen und virtuelle Welten (Second-Life) uns vom eigentlichen Leben fernhalten. Das Stück ist so brisant und hintergründig, dass wir es noch einmal aufführen wollen.
Am Mittwoch hatten wir das Vergnügen, bei einem Bandkonzertabend dabei sein zu können. Erstaunlich, wie vielfältig und lebensbejahend metallige Musik sein kann (von wegen alles schwarz und tot).


Am Donnerstag gab es Ten-Sing-Musik, unter-brochen durch Global-Life-Berichte über Martin-Luther-King, aus Palästina/Israel und aus Kasachstan. Es war ein gelungener Versuch, Freude am Musizieren und Informieren mit dem berühmen Blick über den Tellerrand zu verbinden.
Der Ökumenische Jugendabend mit Songs der Band Rock Cantus und der Baptisten-Jugend wurde auch durch die zahlreich vertretenen jungen Katholiken zu einem würdigen Abschluss der Jugendwoche. Nun wussten alle etwas mehr über das, was die evangelische, katholische und freikirchliche Jugend so alles treibt und wozu sie einladen möchte. Das bevorstehende Taizé-Treffen in Frankfurt lag der katholischen Jugend besonders am Herzen – und wer dieser Einladung folgte, konnte sich dieser Faszination nicht entziehen.
Olga u. Reinhard

 
 

Dankeschön

Ein großes Dankeschön an alle, die bei der Jugendwoche mitgewirkt haben! Ohne diese Zusammenarbeit und ohne euer Interesse und Engagement wäre vieles nicht möglich gewesen.
Schön, dass es euch gibt und dass wir auf Euch bauen können!

 
 

Sommer, Sonne Spaß

Unsere Redaktionsgruppe bietet euch diesmal ein Sommer-Reli-Quiz an. Wer bis Mitte August uns die Lösungen zu mailt oder zusendet, bekommt einen netten und sinnlichen Preis – natürlich nur bei Richtigkeit der Angaben und entweder die ersten drei bzw. aus der Vielzahl der richtigen Antworten drei herausgegriffene Zusendungen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Rätseln.
„Auf die Plätze – fertig – los!“

Frage 1: Die Bibel und ihre Zeit
Das erste Buch der Bibel erzählt vom Paradies.
Es heißt, darin lag ein besonders schöner Garten.
Wie hieß er?
a) Edeka □ b) Estragon
c) Eminem □ d) Eden

Frage 2: Unterwegs im Kirchenjahr
Die Evangelien erzählen, dass am Ostertag das Grab Jesu leer war. Wer entdeckte das zuerst?
a) Soldaten □ b) Apostel
c) Kinder □ d) Frauen

Frage 3: Aus Kirche und Glauben
Was bedeutet das Wort „Kommunion“ übersetzt?
a) Gottesdienst □ b) Brot
c) Segen □ d) Gemeinschaft

Frage 4: Unterwegs im Kirchenjahr
An welchem Fest feiert die Kirche ihren Geburtstag?
a) Neujahr □ b) Aschermittwoch
c) Pfingsten □ d) Sonntag vor dem ersten Advent

Frage 5: Religionen der Welt
Muslime fasten einen Monat lang. Wie nennt sich der Fastenmonat?
a) Ramadan □ b) Karawan
c) Teheran □ d) Majoran

Frage 6: Lieder und Gebete
Was versteht man unter „Chorgebet“?
a) Gottesdienst eines Kirchenchores
□ b) gemeinsames Gebet von Nonnen /Mönchen
c) gesungenes Gebet einer Gruppe
d) Gebetbuch für Chöre

Frage 7: Lieder und Gebete
Wie nennt man denjenigen, der im Gottesdienst die Lesung vorträgt?
a) Ansager □ b) Lektor
□ c) Moderator □ d) Nachrichtensprecher

 
 

Tour de FF

Es ist bald wieder so weit!
Wer macht dieses Jahr mit?
Termin:
Samstag,
28. Juni
2008

Veranstalter:
Stadt
Frankfurt (Oder)



Ein sportliches Hallo! allen Radlern,
Mountainbikern, BMX`ern und Radverrückten aus Frankfurt (Oder) und Umgebung!

Die Teilnehmer der diesjährigen „TOUR de
FF- extra-olümpüsch“ lernen während einer etappenreichen Erlebnisfahrt (ca. 30 km) mit dem Fahrrad durch die Stadt unterschiedliche Sport- und Spielstätten, Aktivplätze und den Olympiastützpunkt Frankfurt (Oder) kennen. Dabei nutzt jedes Team einen Streckenplan und absolviert unterwegs mehrere Aufgaben an verschiedenen Etappenorten.
Die inzwischen siebente Auflage der „TOUR de FF“ trägt erneut Wettbewerbscharakter, doch sollen alle aktiven Teilnehmer mit Freude und Spaß die Aktionen, die auf den drei Hauptsäulen Sport, Wissen und Kultur basieren, gemeinsam absolvieren und mitgestalten.
Wer bis zum 31. Mai 2008 ein komplettes
Team anmeldet, spart ganze 6 €uro! Na
dann: der Run auf die Pole- Position hat
bereits begonnen!
Teams:
20 Teams mit je 5 Teilnehmern (Mindestalter 12 Jahre)
Ab 9:00 Uhr Einschreiben in die Startlisten
Beginn: 10:00 Uhr Start am Holzmarkt (DAK Geschäftsstelle)
Ende: 18:00 Uhr Ziel am Olympiastützpunkt (Oderlandhalle)
Voraussetzung
für die Tourteilnahme:
Der Teilnehmer ist im Besitz eines verkehrssicheren Fahrrades und trägt Fahrradhelm (Darauf gibt es wichtige Teampunkte!!!) und hat wenn vorhanden, ein Handy bei. Ein Fahrradhelm kann auf Nachfrage bereitgestellt werden.

Alle Teilnehmer erhalten ein Mittagessen plus Getränk und sind bei der Siegerehrung am Olympiastützpunkt! Dort erhält jeder eine persönliche Teilnehmerurkunde und ein Erinnerungsgeschenk.

Mit der Teilnahme an der 7. TOUR de FF erkenne ich den Haftungsausschuss des Veranstalters für Schäden jeder Art an.
Ich erkläre, dass ich gesund und bei einer Krankenkasse versichert bin sowie ausreichende Fitness besitze. Ich bin ein sicherer Radfahrer und kenne die grundlegenden Regeln der Straßenverkehrsordnung. Für Teilnehmern der TOUR de FF unter 16 Jahren gilt das Jugendschutzgesetz, d.h. Alkohol- und Rauchverbot. Ich bin damit einverstanden, dass ich von der TOUR de FF ausgeschlossen werde, wenn ich Gefahr laufe mich gesundheitlich zu schädigen oder selbstverschuldet mutwillig Schäden jeder Art anderen Teilnehmern während der Veranstaltung zufüge.
Ich erkläre mich außerdem damit einverstanden, dass von mir gemachte Fotos, Film- und Videoaufnahmen ohne Vergütungsanspruch veröffentlicht werden können. Diese Erklärung gilt für alle Teilnehmer und ist im Interesse aller Teilnehmer. Wer Lust hat als Team der Evangelischen Jugend mitzuradeln, der meldet sich bei der Arbeitstelle:
Evangelische Jugendarbeit, Steingasse 1 a, 15230 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 5563135

Wir werden eine Station auf dem Gelände des Kreuzgemeindehauses in der Friedrich-Ebert-Str. 53 betreuen. Wer kann mithelfen – mit guten witzigen und klugen Ideen? Olga u. Reinhard







 
 

Liebe Freunde der Jungen Gemeinde,

Bei dem letzten Treffen der JG- Kreuz am 25.April ist das Programm der Junge Gemeinde für den Zeitraum von Mai bis Juli 2008 entstanden. Hier bieten wir diese für die jenige, die das noch nicht mitgekriegt haben.
6. –8.Juni Landesjugendcamp in Hirschluch. Eine Fahrmöglichkeit wird noch bekannt gegeben. Die Anmeldung bitte an die Arbeitstelle für ev. Jugendarbeit unter Tel.: 0335 5563135
13. Juni wir treffen uns bei der Young life –Messe am Jugendstand.
20.Juni offener JG-Raum: Spiele und Lagerfeuer im Pfarrgarten.
27.Juni Vorbereitung der Tour de FF. Diese findet am 28.06. ab 10 Uhr statt. Es gibt noch separate Einladungen dazu.
4.Juli Vorbereitung für das Kindergarten- und Gemeindehausjubiläum. Alle JG- ler dürfen mitmachen!!!
11.Juli Vorsetzung der Vorbereitung für das Kindergarten- und Gemeindehausjubiläum.
12.Juli an 14:30 Uhr Gemeindefest zum 80.Jubiläum des Kindergartens Kreuz. Die
JG-ler gestalten den Gottesdienst und Kinderprogrammpunkte mit.
Und dann SCHÖNE FERIEN!!!


Young-life-Messe

Die Young-life-Messe feiert
am
13. – 14.06.2008 mit der 6. Auflage ihr 10- jähriges Bestehen!

Die alle zwei Jahre stattfindende Deutsch-Polnische Jugendmesse YOUNG LIFE stellt inzwischen regelmäßig einen Höhepunkt für junge Menschen in der deutsch-polni- schen Grenzregion dar.
Die YOUNG LIFE zeichnet sich durch Ihren Anspruch für Jugendverbände, -Organi-sationen und -initiativen die Möglichkeit zur Präsentation zu bieten, aus.
Die Messe zeigt die Vielfältigkeit von Angeboten der Jugendarbeit für junge Menschen beiderseits der Oder. Sowohl hier als auch an weiteren zahlreichen Ständen können sich junge Menschen über Zukunftsmöglichkeiten zu Ausbildung und Beruf im In- und Ausland informieren. Konzerte, erlebnisorientierte Angebote machen die YOUNG LIFE zu einem echten Erlebnis. Auch wir sind dabei mit einem Stand „Saftbar“ und werden uns in Wort und Bild darstellen. Wer kann uns dabei helfen? Dafür kommt ihr so rein.

 
 

Terminänderung!!!

Sommerferiencamp für Kinder und Jugendliche
Aus mehreren Gründen kann von den zwei geplanten Fahrten (siehe letzten Gemeindebrief) nur eine Fahrt stattfinden.

Wir laden Kinder ab 12 Jahre und Jugendliche zum Sommerferiencamp nach Rowy an der Polnischen Ostsee vom 20. – 30. Juli 2008 herzlich ein!
Anmeldung bis 07.06.: Arbeitsstelle für evangelische Kinder- und Jugendarbeit, Steingasse 1a, 15230 Frankfurt (Oder); Tel.: 0335-5563135 e-Mail: arbeitsstelle@evangelische-jugend-an-oder-und-spree.de;
Kosten: 150 € (Geschwisterkinder je 140 €) für Unterkunft, Vollverpflegung und Programm. Eltern ohne Einkommen können voraussichtlich über uns vom Sozial- und Jugendamt mit ca. 50 € unterstützt werden.

 
 

Jubiläumsfeier & Familientag

Programm St. Georgenkirche, Bergstraße

10. 00 Uhr Familiengottesdienst
11. 30 Uhr Mittagessen
12. 30 Uhr Jubiläumsfeier mit Beiträgen aus den Gemeinden des Kirchenkreises und musikalischer Umrahmung
13. 30 Uhr Feierlicher Abschluss mit vereinten Chören des Kirchenkreises und Segen

Programm St. Gertraudkirche, Gertraudenplatz 6

11. 15 Uhr Bustransfer von St. Georg nach St. Gertraud
12. 00 Uhr Mittagessen
12. 30 Uhr Buntes Programm für Familien mit Bastelstraße, Spiele-Parcours, Bibelquiz,
Musik und Tanz
14. 30 Uhr Abschluss mit der Kinderoper „Max & Moritz“

 
 

Infos

JUNGE GEMEINDE
(außer Sommerferien 17.07.- 31.08.08)
Stadtgemeinde Frankfurt(Oder)
Jugendtreff im Internetcafé
Karl-Ritter-Platz 4, (Eingang Schulstr.)
Mittwochs für 13/14 J.
16.00 - ca. 18.00 Uhr
donnerstags 18.00 Uhr

Kreuz freitags 18.30 Uhr
Fr.-Ebert-Str. 5

Katholische Jugend
freitags - 18.30 Uhr – Kolbehaus

- i m K i r c h e n k r e i s
JG Lindenberg mittwochs 18.00 Uhr

JG -Fürstenberg
freitags 19.00 Uhr - Oderstr.1

Ökumenische Studentenarbeit
Infos: www.euv-frankfurt-o.de/~oesa

Gitarrenunterricht Singen &
Liedbegleitung für Anfänger &
Fortgeschrittene: donnerstags
16.30 Uhr Gertraudkirche

Taizé-Gebet
montags 19 Uhr – Ffo. Kolbehaus.

Friedensnetz Frankfurt(O)
Terminanfrage unter: 0335-526971
Und E-mail: r.c.schuelzke@t-online.de
Beratung und Begleitung Wehrpflichtiger und Kriegsdienstverweigerer
Beauftragter für den Kirchenkreis:
Reinhard Schülzke: 0335-526971
oder: 0335-5563135 (Termin nach Vereinbarung)

PUERTO ALEGRE e.V.
Der Welt-Laden
- im Mikado
Mo. 16 - 18 Uhr, Di 16 - 18 Uhr,
Mi 10 - 13 + 16 - 18 Uhr,
Do. 16 -18 Uhr , Fr 15 -17 Uhr
Faires Frühstück 31.05. 9-12 Uhr, Ffo. Maximilian-Kolbe-Haus, Thema: Recht auf Nahrung – ein grundlegendes Menschenrecht

CVJM – Lindenstr. 8
TEN-SING –
Do. 16.30 -19.00 Uhr
DER ANDERE KELLER
Fr. 16.00 - 22.00 Uhr
Sportgruppe (Turnhalle Leipziger Platz)
Fr. 18.30 – 20.00 Uhr

Herzlichen Glückwunsch an allen Juni, bis August Geburtstagskindern!
Juni
02. Sebastian Ederer, 03. Marco Natkhin, 05. Ronald Lehmann, 07. Daniela Kruschel, 08. Jacob Weberstädt, 09. Martina Höfer, Stefan Dorn, 10. Beatrice Janiak, Andreas Aigner, 11. Thomas Lehmann, 15. Volker Mende, 16. Jan Küttner, 16. Antje Sobanskie, 18. Katharina Struck, 19. Doreen Elsholz, 20. Elke Koziel,
24.Alexander Jätzlau, 24. Judith Schmid, Susanne Büttner, 26. Christin Buh, 27. Schladesack, Hannes
28. Dudda, Vivian,
Juli
08. Katrin Bidlingmaier, 10. Christian Kisser,
11. Florian Kraetzer, 12. Torsten Koziel,
15. Bettina Balke, 23. Elisabeth Perlwitz
26. Franziska Fietzke,
August
02. Annika Beck, 06. Matthias Dörr,
09. Norbert Schulz, 13. Maria Koslowski,
13. Dennis Bogen, 13. Joey Henkel, 15. Nora Ruhlig,
17. Margit Merten, 18. Susan Siebke, 19. Franz Meyer, 28. Steffen Karrasch, 29. Cindy Bescei, 29. Jessika Meißner, 30. Heike Urban, 30. Jacyueline Garand, 30. Denise Garand,

Wir grüßen euch mit Shalom & Salam

 
 

Zuschriftenadresse

Arbeitsstelle für evangelische
Kinder- und Jugendarbeit
im Kirchenkreis An Oder und Spree
Steingasse 1a, 15230 Frankfurt (O)
Tel./Fax: 0335-5563135/37
E-mail: arbeitsstelle@ evangelische-jugend-
an-oder-und-spree.de
Homepage:
www.evangelische-jugend-an-oder-und-spree.de
Kreisjugendwart Reinhard Schülzke Tel: 0335-526971 und E-Mail: r.c.schuelzke@t-online.de


Sept./Okt. 2008
April-Mai 2008