Das kennt wahrscheinlich jeder von uns: es passiert ein Missgeschick und nicht viel später wissen es eine Menge Leute. Am liebsten möchte man vor Scham im Boden versinken. Oder es passiert etwas Wunderbares und man ist der Meinung, es können nicht genug Leute davon erfahren.

Wir Menschen reden nun mal gerne, so war es immer und so wird es immer bleiben. Manch einer redet gern über gute Dinge oder besondere Ereignisse oder Erfahrungen die gesammelt wurden. Der andere wiederum lästert furchtbar gern, verbreitet böse Gerüchte oder gemeine Lügen.
Anderen hingegen ist etwa so Schreckliches passiert, dass ihnen die Möglichkeit darüber zu sprechen geraubt wurde oder vergangen ist.

Der Monatsspruch ist der Höhepunkt des Verhörs des Petrus und Johannes vor dem Gremium in Jerusalem. Sie wurden dafür verurteilt, einen Gelähmten geheilt, im Tempel gepredigtund dadurch viele zum Glauben an Jesus Christus geführt zu haben. Petrus und Johannes reden und handeln, weil sie vom Heiligen Geist erfüllt sind. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen. Sie haben gehandelt obwohl sie wussten, dass es gefährlich ist und dennoch haben sie getan, was getan werden musste. Und das sollten wir auch tun. Wirsollten nicht leichtfertig hinnehmen, was um uns herum passiert. Wenn zum Beispiel kleinere oder schwächere geärgert werden, dann sollten wir ihnen helfen, nicht tatenlos zusehen und auch für unsere Überzeugung einstehen. Wenn jemand meint, er läge im Recht nur weil er stärker zu sein scheint, dann sollte man dennoch nicht den Mut verlieren und standhalten.

Konfirüste in Kienitz

KonfisEs war fast schon wieder Frühling, als sich 25 ausgewachsene Konfirmandinnen und Konfirmanden mitsamt ihren matten Betreuern in fröhlicher Laune ins verschlafene Oderbruch trollten, um dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, mal zu sehen, wie er läuft – der Hase. Wenigstens lugte der eine oder andere Frühblüher zwinkernd durch die letzte Schneedecke – von den Konfis freilich unbemerkt: die Auflösung der freien Natur schien schlechter als die der Filmchen, die sie sich auf die Handys geladen hatten. Gut gerüstet jedenfalls begab man sich somit in ein heiteres, lehrreiches und abwechslungsreiches Wochenende.

Um dem Anspruch der „außerschulischen Bildung“ gerecht zu werden, begann ein Seminartag in aller Frühe mit einem morgendlichen Beisammensein bei guter Musik. Nach einem ausgewogenen Frühstück begab man sich in das Plenum oder die Kleingruppe, um sich gegenseitig und miteinander zu informieren: über das Abendmahl, seine alttestamentlichen Wurzeln und die zahlreichen Bedeutungskomponenten, die damit verknüpft sind. Gleich am ersten Abend haben wir festgestellt, wie viele Ähnlichkeiten es zwischen dem Abendmahl in der Kirche und dem Abendessen unserer Gruppe gegeben hat: mit

Konfisdem Unterschied, dass nicht der körperliche Hunger gestillt wird, sondern ein ganz anderer! Wir haben anhand der Geschichte vom Zöllner Zachäus gelernt, dass Jesus sich stets den Sündern und Vernachlässigten zugewandt hat, so wie auch der Mann, der einst ein großes Abendessen gab, und die Armen und Kranken dazu eingeladen hatte.

Selbstverständlich konnte man sich auch kreativ betätigen: da gab es die verschiedensten Möglichkeiten, auf dem neuesten Stand der Technik, um die jungen Leute von heute aus der Reserve zu locken. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Um das Abendmahl auch selbst einmal zu erleben, musste eine Mauer herhalten. Für viele Konfirmanden ohnehin eher ein altchinesisches Relikt, kommt ihr hier die Rolle des gedeckten Tisches zu. Wenn man sie denn auch  einreißt,  sich 

 mit seinen Problemen auseinander setzt und sie gemeinsam verarbeitet. Ein Abendmahl könnte man kaum besser erleben und vielleicht spürt man auch die Bedeutsamkeit jetzt ein wenig mehr. Der heimliche Höhepunkt einer Rüste ist nicht selten der Werkstattgottesdienst. Hier kann man seine eigenen Ideen umsetzen und endlich mal die Wünsche für einen Sonntagvormittag auch verwirklichen. Hier und da fehlte es einigen noch etwas an Mut und Ideen, doch man vermochte zu spüren, wie es aussehen könnte, wenn man seinen Gedanken freien Lauf lässt.

Beim letzten gemeinsamen Mittagessen, welches deftige Hausmannskost bot, begann gedanklich für viele schon der Rückblick auf dieses Wochenende. Dafür gab es dann aber noch eine extra Runde. Diese bewies, thematisch gibt es nicht viel zu kritisieren. Mit dem Wetter, den Betten oder einem kleinen Spaziergang hat man schon deutlich mehr Last zu tragen. Zum Schluss gab es noch ein gut gelauntes Gruppenfoto, eine ausführliche Abschiedszeremonie und die Gewissheit, es hat sich gelohnt nach Kienitz zu reisen.

 

                                             Susi & Guido

 

Auch in der Jugendbildungsstätte Hirschluch, im Herzen der Mark Brandenburg, kam es zum Mauerbau, Einsturz und Wiederaufbau – zu einem Tisch. Abendmahl verbindet, reißt ein was trennt und lässt auf mehr Gerechtigkeit untereinander hoffen. So war es eine gute Zeit zumKonfis Kennen- und Verstehenlernen. Ob Power-Points, Theaterszenen oder Bildcoulage – das, was Abendmahl heute bedeutet, konnten die Konfis spielerisch erahnen: Versöhnung suchen, Ausgegrenzte anerkennen und Bedürftigen unsere Stimme und Einladung geben.

In einer Gruppe wurde ein Anti-Mahl inszeniert. Die Idee kam aus der Geschichte von Nabots Weinberg – allerdings auf das Heutige übertragen. Mit einem Festessen jemanden über denTisch ziehen um seinen Willen zu brechen,  das  ist nun wirklich hinterhältig und erpresserisch. Zum Glück waren die Konfis, gesammelt von Lieberose über Beeskow bis Müllrose, gut miteinander, nicht nur beim fast nicht enden wollenden Zublinzeln-Spiel. Es gab keine Zyniker, Kravallis und Beleidiger.Konfis Nicht unterhalb der Gürtellinie. Ich dachte schon in einem falschen Film zu sein. Apropos Film. Der Film „Jesus von Montreal“ war im Programm und es gab am nächsten Tag ein gutes Gespräch darüber. Eine Theater-Passionsspiel-Gruppe in Montreal spielt den Leidensweg Jesus anders, als es die Katholische Kirche in Kanada sehen will. Es kommt zur Auseinandersetzung und es geht tragisch aus – so wie bei Jesus. Die Konfis fanden problemlos Parallelen von Geschichten aus der Bibel und heutigen ähnlichen Konflikten: Soll ich mich verkaufen und auf meine menschliche Würde verzichten? – Wenn es uns doch besser gelänge, von Jesus zu lernen, seine Botschaft auf unser Leben zu beziehen und den wahren Reichtum  unseres Lebens anzustreben? Dieses Ziel sollte sich jede/r vor Augen stellen. Mit der Konfirmation ist ein Anfang gemacht, eine Wegrichtung eingeschlagen. Ich hoffe, dass diesen lebendigen, hoffnungsvollen und liebenswürdigen Jugendlichen der christliche Glaube in Fleisch und Blut übergehen wird – so wie beim Abendmahl Gott in Jesus Christus uns nahe kommen will.

             Reinhard

PCNeu: www.ejaos.de

Seit Mitte März haben wir eine neue Internethomepage und eine neue Email-Adresse!!! Ab jetzt müsst ihr euch nicht mehr die Finger wund schreiben, wenn ihr uns eine Email schicken wollt oder unsere Homepage besuchen und euch informieren möchtet, denn die neuen Adressen sind kurz und prägnant:

Homepage: www.ejaos.de (ejaos für evangelische jugend an oder und spree),

Email: buero(at)ejaos.de







Doch nicht nur die Adressen haben sich geändert! Wir haben uns auch gleich die Mühe gemacht, unsere Homepage neu und farbenfreudiger zu gestalten. Für die Hilfe und Umsetzung unserer Ideen durch Franz Jockel, unseren Internetexperten, sind wir sehr dankbar! Schaut mal vorbei, auf der neu gestalteten Homepage und schreibt eure Meinungen an unsere neue Email-Adresse. Wir freuen uns über eure Internetbesuche und Meinungen per Email!

Reinhard und Birgit

 

 

Junge Gemeinde

STADTGEMEINDEN FRANKFURT (O.)

  • Jugendtreff Internetcafé

(Karl-Ritter-Platz 4, Eingang Schulstraße)

mittwochs 16:00 – 17:30 Uhr

ab 13 Jahre

donnerstags 18:00 – ca. 19:30 Uhr

ab 17 Jahre

  • Kreuz

     (Friedrich-Ebert-Str. 53)

freitags 17:30 Uhr (14 tägig)  ab 17 Jahre

  • Katholische Jugend

Kolbehaus

freitags 18:30 Uhr 

IM KIRCHENKREIS

  • JG Lindenberg

     mittwochs 18:00 Uhr

  • JG Fürstenberg

      Oderstr. 1

     freitags 19:00 Uhr

  • JG Ziltendorf (14-tägig)

     Gemeindezentrum  dienstags 18 Uhr

 

Ökumenische Studentenarbeit

      mittwochs 19:00 Uhr (Hedwig-Haus)

      Infos: www.oesaf.de

      Email: oesaf@web.de

 

CVJM – Lindenstr. 8

TEN-SING –  Do. 16.30 -19.00  Uhr

DER ANDERE KELLER  Fr. ab 16.00 Uhr  

Sportgruppe (Turnhalle Leipziger Platz)

Fr.  18.00 – 19.00 Uhr

 

Gitarrenunterricht

Singen und Liedbegleitung für Anfänger & Fortgeschrittene:

donnerstags 16:15 Uhr (Gertraudkirche)

Taizé-Gebet    montags 19:00 Uhr

Ffo., Maximilian-Kolbe-Haus

Beratung und Begleitung Wehrpflichtiger und Kriegsdienstverweigerer 

Beauftragter  für den Kirchenkreis:

Reinhard Schülzke: 0335-526971

oder: 0335-5563135 (Termin nach Vereinbarung)

 

 

 PUERTO ALEGRE  e.V.

Der Welt-Laden - im Mikado

Mo – Do 16 - 18 Uhr, Mi auch 10-13 Uhr

Fr 15-17 Uhr

 

Friedensnetz Frankfurt(O.)

Ostermarsch 12.04. 14 Uhr Ffo -Marienkirche

Weitere Terminanfrage: Tel: 0335-526971

Email: r.c.schuelzke@t-online.de

 

Wichtige Termine im Mai 09

Ehrenamtlichenschulung und Spielmarkt

08. - 09.05.09 in Ziltendorf und Potsdam

 

Kreisjugendkonvent in Frankfurt/Oder

15.05.09 um 18:00 Uhr St. Georg (Internetcafe)

 

Deutscher Evangelischer Kirchentag

20.-24.05.09 in Bremen

 

 

Herzlichen Glückwunsch allen Geburtstagskindern im April und Mai

April: 03. Dorothee Mikloweit, 09. Gabriele Radeke, Rachel Werner, 16. Samuel Gülde, 17. Akim Bartel & Simon Krüger,

18. Lars Bedurke , 22. Konstantin

Kljagin, 31. Diana Beyer

Mai: 03. Michael Tack, 09. Stefan

Hoffmann, 12. Uta Schneider, 19. Dörte Zenker, 27 Hedwig & Lotte Hahn, 28. Tobias Hübner, 30. Daniel Gabbert

Wir wünschen euch, dass ihr bewahrt sein möget an Leib und Seele und dass einer euch trägt und schützt und euch durch alles, was euch geschieht, eurem Ziel entgegenführt.

Wir wünschen euch allen viel Spaß und Freude beim Lesen und freuen uns über eure Rückmeldungen

Wir grüßen Euch mit Schalom & Salam

Birgit, Matthias, Franz und Reinhard

 

 

 

Zuschriftenadresse: 

 

Achtung! Änderungen!

 

Arbeitsstelle für evangelische Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis An Oder und Spree

Steingasse 1a, 15230 Frankfurt (O)

Tel./ Fax: 0335-5563135 / 37

E-mail: buero@ejaos.de

Homepage: www.ejaos.de

 

Kreisjugendwart Reinhard Schülzke

Tel: 0335-526971 und E-Mail: r.c.schuelzke@t-online.de

Die Kinder- und Jugendambulanz „ZANA“

 

Das Jugenddankopfer 2009

 

 

Auch für dieses Jahr hat der Landesjugendkonvent Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Stadtjugendversammlung Berlin wieder ein konkretes Projekt ausgewählt, dem die Gelder der Sammelaktion „Jugenddankopfer“ zugute kommen. Vom Februar 2009 bis Februar 2010 wird für die psychosoziale Kinder- und Jugendambulanz „ZANA“ in Gllogovc im Kosovo gesammelt. Gllogovc ist eine Kleinstadt im Zentrum des Kosovo. Die Region um Gllogovc ist von den Folgen des Krieges, der in den 90er Jahren nach dem Zerfall der Republik Jugoslawien das Land beherrschte, besonders stark betroffen. Für Kinder und Jugendliche ist diese Situation besonders dramatisch, da sie ihre Erlebnisse im und aus dem Krieg nur sehr schwer verarbeiten können und psychisch und seelisch damit sehr belastet sind. In der Kinder- und Jugendambulanz „ ZANA“ wird dafür gesorgt, dass die Kinder und Jugendlichen mit ihren Ängsten und den schrecklichen Erinnerungen nicht allein gelassen werden und ihnen professionell Hilfe zur Seite gestellt wird. Hier können sie zusammen mit Psychologen und Sozialarbeitern die Erlebnisse aufarbeiten, haben Menschen, mit denen sie über alles sprechen können und versuchen so, in ein mehr oder weniger „normales“ Leben zurückzufinden.

 

 

Mit Eurer Spende könnt ihr dazu beitragen, dass die dort stattfindende Arbeit gesichert wird und fortgeführt werden kann. Auch wir von der Evangelischen Jugend halten dieses Projekt für sehr unterstützenswert und haben auch schon während der evangelischen Jugendwoche über das Projekt informiert und Spenden gesammelt. Es könnte ja auch die Tradition, in den Jungen Gemeinden zu sammeln, wieder ins Leben gerufen werden. Was haltet ihr davon?

 

Falls auch ihr für das Projekt des diesjährigen Jugenddankopfers spenden wollt, könnt ihr dies auf folgendes Konto:

 

Evangelische Konsistorialkasse Berlin,

Kontonummer: 40959

Verwendungszweck: AfJ, JDO 5211.2211.1101/09 Kosovo (unbedingt angeben)

BLZ: 10060237

Bank: Ev. Darlehnsgenossenschaft Berlin

 

 

 

 

 

Ehrenamtlichenschulung und Spielmarkt Potsdam

Zum 19. Mal findet in diesem Jahr der internationale Spielmarkt in Potsdam statt und wir fahren hin! Am 8. und 9. Mai gibt es in Potsdam zum diesjährigen Thema „Achtsamkeit gewinnt“ viele Workshops, Aktionen, Fachvorträge und Ausstellungsstände rund ums Spiel, wo ihr euch neue Ideen, Anregungen und thematische Anreize holen könnt. Gerade für Anwärter und Inhaber der GruppenleiterCard (Juleica) ist der Spielmarkt ein echter Gewinn. Dort könnt ihr euer Methodenrepertoire erweitern, neue Spiele ausprobieren und euch fachlich weiterbilden. Wir wollen am Freitagabend mit einer Juleica-Schulung für zukünftige Jugendgruppenleiter beginnen und am Samstag, dem 09. Mai gemeinsam zum Spielmarkt in Potsdam fahren. Nach der Theorie steigen wir dann dort voll in die Praxis ein und können neue Ideen und Methoden der Spielpädagogik in der Jugendarbeit entdecken und ausprobieren. Anmeldung für die Juleica-Schulung und die Fahrt nach Potsdam unter der Telefonnummer >0335-5563135 oder buero@ejaos.de




 

 




Einladung zum Landesjugendcamp

 

12. – 14. Juni 09 in Wustermark

 

Und auch dieses Jahr laden wir wieder zum größten Treffen der Evangelischen Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ein: Das einzigartige Landesjugendcamp findet 2009 in der Zeit vom 12. – 14. Juni in Wustermark statt. Unter dem Motto „Hier bin ich Mensch“ kommen über 1000 Jugendlichen zusammen, um ein einmaliges Programm zu erleben: von Musik, Sport, Bibelarbeiten, thematischen Veranstaltungen und gemeinsamen Gottesdiensten könnt ihr euch begeistern und mitreißen lassen und auch selbst aktiv werden und euch in das Programm einbringen. Aus den verschiedensten Orten, rund um Berlin und Brandenburg werden Jugendliche mit Zügen, Bussen, Autos und Fahrrädern anreisen, um gemeinsam ein tolles Wochenende zu verbringen. Auch wir fahren hin – mit Zug oder/und Rad. Wir hoffen, dass ihr euch dieses Highlight nicht entgehen lasst. Meldet euch rechtzeitig an. – s. Zuschriftenadresse…

 

 

 

 

 
 
Sommerferien- und Bildungsfahrten nach Polen 2009
 
Auch diesem Sommer bietet die Arbeitsstelle für evangelische Kinder- und Jugendarbeit
wieder Sommerferien- und Bildungsfahrten für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an.
 
Sommerferienfahrt 19.- 29.07.09 nach Rowy, polnische Ostsee
 

Zu unserer erlebnisreichen Sommerfreizeit in Rowy, direkt an der polnischen Ostsee, laden wir Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre herzlich ein. Mit einem Reisebus fahren wir von Slubice nach Rowy und wohnen dort 100 m vom Meer entfernt in Sommerhäuschen am Rande des Nationalparks „Sowinski” mit großen Wanderdünen. Wir wollen die gemeinsamen Tage nutzen, um zusammen mit polnischen Kindern und Jugendlichen über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen, Gemeinschaft zu erleben und mit viel Spaß und Freude die tolle Ostseelandschaft zu genießen.

Kosten für Unterkunft und Vollverpflegung,  Bustransfer
und Programm: 180 € (Geschwisterkinder je 160,-€)

 

Wir hoffen wieder auf einen Zuschuss der Stadt für Familien ohne Einkommen in Höhe von max. 50 €.
Betreut werden die Kinder und Jugendlichen von Mitarbeitern der Arbeitsstelle für
evangelische Kinder- und Jugendarbeit. Anmeldung bis Anfang Juni erbeten!
 
Deutsch-polnische Jugendbildungsfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz
und nach Krakau 16. 23.08.09 
         

Zu dieser Fahrt in die Gedenkstätte Auschwitz und nach Krakau sind polnische und deutsche Jugendliche ab 15 Jahre herzlich eingeladen. Wir sind zu Gast in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oswiecim/Auschwitz. Wir wollen uns in dieser Woche in vielfältiger Art und Weise mit der Vergangenheit beschäftigen und uns mit der Wirkungsgeschichte faschistischer Ideologien auseinandersetzen. Unser anschließender Aufenthalt in der wunderschönen Stadt Krakau wird uns die reiche polnische Kultur und das pulsierende Leben einer alten und dochjungen Stadt vermitteln. Kosten für Bustransfer, Verpflegung, Unterkunft und Programm: 140 €.

Anmeldungen zu beiden Fahrten unter: Arbeitsstelle für evangelische Kinder- und Jugendarbeit, Steingasse 1a 15230 Frankfurt (Oder) Tel: 0335-5563135



Grenzenlos...

Die evangelische Jugendwoche 2009

Und schon ist eine aufregende Woche wieder vorüber, voll mit vielfältigen, spannenden, informativen, lustigen und gemeinschaftlichen Veranstaltungen und Aktionen der Jugendwoche 2009. Unter das Motto „Grenzenlos...“, welches den angeregten Diskussionen beim Kreisjugendkonventswochenende entsprang, haben wir unsere Jugendwoche gestellt und dabei in unseren Veranstaltungen Bezug genommen auf die Jahreslosung (Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich, Lk 18, 27) und das Jahresthema der evangelischen Jugend (Evangelische Jugend für ein gerechtes Europa) Am Montag begann alles mit einem Jugendgottesdienst, der von den Konfirmanden vorbereitet und gestaltet wurde. Zum Thema des 50-jährigen Jubiläums der Aktion Brot für die Welt „Es ist genug für alle da“ äußerten die Konfis ihre Gedanken und Bitten in Texten und Gebeten. Die anschließende kurze Predigt von Katharina machte deutlich, dass genug für alle da ist, wenn wir anfangen zu teilen und dafür sorgen, dass die Güter auf der Welt gerecht verteilt werden. Einige Konfirmanden hatten auch ihre Eltern mitgebracht, die mit uns den Gottesdienst feierten begeistert der Band Bibamü (Jugendliche aus der Wohnstätte Birnbaumshle) lauschten, die den gemeinsamen Gottesdienst musikalisch begleitete. Der Dienstagabend galt den Opfern des Luftkrieges der NATO gegen Jugoslawien, der an diesem 24. März vor 10 Jahren begann. Auch die Bundeswehr bombte mit. Zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg fiel Deutschland, gemeinsam mit den NATO-Staaten, wieder über ein anderes Land her. Die JG-Theatergruppe gab den Opfern von Varvarin, einem Ort in Jugoslawien, mit einer Szenischen Lesung, nach einer Fotodokumentation von Gabriele Senf, ihre Stimme. Die Mutter von Sanja, die für ihre getötete Tochter und stellvertretend für alle auf der Brücke von Varvarin Getöteten um Gerechtigkeit kämpft, redet uns an: Es geschah in unserem Namen. Im Nachgespräch kam die Frage auf, war der Krieg insgesamt doch notwendig, auch wenn es solche bedauerlichen Tötungen gegeben hat? Nun, wie denke ich darüber, wenn es sich um mein eigenes Kind gehandelt hätte?

 Am Mittwoch veranstalteten wir wieder unseren legendären BandKonzertabend, an dem junge Bands aus Frankfurt ihr Bestes gaben. Aus den drei angekündigten drei Bands wurden plötzlich vier, die an diesem Abend der Jugendwoche im Gemeindehaus rockten, folkten und metalten. Das bunte Publikum ließ sich von Musik und Gesang (oder auch Geräuschen, genannt frognoise) der Bands Black Sunset, The Zeps, Feiner Art und Gnamork begeistern. Nach rockig vorgetragenem Folk, von Maik komponiert und Caros wohlklingender Stimme vorgetragen, endete der Abend mit Gnamork, mit einem Wechselbad der Gefühle mit Kerzenlicht, Klassik und unwahrscheinlich expressivem Metal – ein mitreißendes Programm, das viel Anerkennung fand. Der Donnerstag der Jugendwoche stand unter dem Motto „Grenzenlos sein“. Als Stargast des Abends durften wir den neuen Landesjugendpfarrer der evangelischen Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Ekkehard Kirchner begrüßen. Nach einem Anspiel der KreuzJG über ein Bibelgespräch Campesinos auf der Insel Solentiname in Nicaragua zu dem Jahreslosungstext vom „reichen Jüngling“ brachte Kirchner uns auf lockere Art und Weise die Jahreslosung näher und machte sie für uns durch seine Ausführungen, in die er das Publikum ganz selbstverständlich einbezog, zu mehr als einer Bibelstelle, nämlich zu ei-nem Hoffnungszeichen auch in unserem heutigen Leben. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Ten Sing des CVJM Frankfurt (Oder). Dass den TenSingern das Singen und Reden Spaß macht, war nicht zu übersehen. Am Freitagabend kamen Jugendliche zu Wort, die das Mögliche, was sie tun können, auch wirklich tun. Sören, Rhena, Sa-rah und Holger engagieren sich im Verein Utopie für Flüchtlinge. Sie werben mit einer eigenen Filmproduktion, in der Benedikt und Rachel aus Frankfurt und Hüttenstadt über ihre enttäuschte Hoffnung auf ein besseres Leben in unserem Land berichten. Ja, demnach gibt es Ausländerfeindlichkeit auf der Straße und in Amtsstuben. Das sollten wir nicht hinnehmen, so ihr Appell. „Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinem anderen zu!“ Wenn wir das verstehen und leben könnten!? - Johannes von der JG im Jugendtreff „Internetcafé“ stellte uns zum Schluss mit beeindruckenden Filmszenen die Arbeit der JG-Theatergruppe vor. Es bleibt zu wünschen, dass dieses wichtige Engagement mehr Aufmerksamkeit und Würdigung erfährt. Der Abend war gut eingebettet durch die musikalische, zum Mitsingen anregende Umrahmung der Band Rock Cantus. Gut besucht war auch stets unser Juwo-Café, in dem es Snacks und Getränke zu kleinen Preisen gab. Leckere Sandwichs, frische Waffeln und fair gehandelte Schokoriegel verschwanden rasch in dem einen oder anderen Magen und dabei kam man schnell in gemütlicher Atmosphäre ins Ge-spräch. Eine inhaltsreiche und spannende Woche ist nun zu Ende gegangen und wirkt doch hoffentlich noch lange in euch nach. Wir bedanken uns bei allen, die sich im Rahmen der Jugendwoche engagiert und eingesetzt haben und uns bei den Vorbereitungen und der Durchführung unterstützten. Birgit und Reinhard

 





 

Wir zahlen nicht für eure Krise

Für eine solidarische Gesellschaft

 

Aktionstag zum Welt-Finanz-Gipfel (G20), im Rahmen der globalen Aktionswoche gegen Krise und Krieg: Bundesweite Demonstrationen in Berlin und Frankfurt/Main

Auch die Evangelische Jugend lud zu dieser Demo in Berlin ein. Ich war dabei und gebe euch folgende Eindrücke weiter - zunächst Gedanken aus dem Aufruf: Der Kapitalismus steckt in seiner schlimmsten Krise seit 1929. Sie hat verschiedene Gesichter: die Beschleunigung des Klimawandels, Kriege um den Zugang zu Rohstoffen, Hungerrevolten, Finanzmarkt-Crash und Rezession. Ausgehend von den Industrieländern wird auch der globale Süden hart getroffen, weil noch weniger Mittel für Klimaschutz und Entwicklung bleiben, und weil die globale Konkurrenz um Märkte und Profit noch brutaler zu werden droht. Millionen Menschen verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnungen und ihre Lebensperspektiven.

Zeit für Systemwechsel - Für eine solidarische Gesellschaft

Die Entfesselung des Kapitals und der erpresserische Druck der Finanzmärkte haben sich als zerstörerisch erwiesen. Ein anderes Weltwirtschaftssystem ist nötig. Eines, das Mensch und Natur dient; das auf den Prinzipien globaler Solidarität, ökologischer Nachhaltigkeit und demokratischer Kontrolle aufbaut. Dazu gehört, dass Bildung, Gesundheit, Alterssicherung, Kultur und Mobilität, Energie, Wasser und Infrastruktur nicht als Waren behandelt werden, sondern als gesellschaftliche Leistungen, die allen Menschen zur Verfügung stehen müssen

 

 

Die Reichen und Profiteure sollen zahlen.

Wir wollen, dass die Verursacher der Krise zur Kasse gebeten werden. Das globale private Geldvermögen hat im Jahr 2007 die Summe von 105 Billionen Dollar erreicht und ist in acht Jahren um 50 % angestiegen. Das ist das Ergebnis einer massiven Umverteilung von Unten nach Oben, von Süd nach Nord, von den BezieherInnen von Lohn- (Ersatz-)einkommen zu den Kapital- und Vermögensbesitzern. Den Banken und Fonds war kaum ein Risiko zu groß im Kampf um die höchsten Rendite. Etwa ein Tausendstel der Weltbevölkerung hat davon besonders profitiert. Die Milliarden, die jetzt zur Sanierung des Finanzsektors ausgegeben werden, dürfen nicht auf Kosten der großen Mehrheit gehen. Wir werden nicht hinnehmen, dass Beschäftigte, Erwerbslose, RentnerInnen, Schü-lerInnen oder Studierende die Zeche zahlen! Genauso wenig darf die Krise auf die Länder des Südens oder die Umwelt abgewälzt werden…. Soweit Gedanken aus dem Aufruf. Den vollständigen Text könnt ihr auf der Homepage: www.ejbo.de <http://www.ejbo.de> nachlesen. Ich habe auf der Demo eine große Vielfalt an Ideen, vorgetragen von jung und alt, organisierten Gruppen und einfachen Leuten, erlebt. Transparente der Diakonie oder von INKOTA waren zu sehen - also waren Kirchenleute dabei, die ihren Glauben hier praktizieren wollten. Vielleicht müssen es noch mehr werden, damit eine solidarische Gesellschaft möglich wird.

 Reinhard